Nachwuchs schützen

Es ist ein gutes Gefühl, wenn Tiere, die den Garten besiedeln, erfolgreich ihren Nachwuchs aufziehen können. Vögel und andere Tiere stellen hohe Ansprüche. Denn Partnersuche, Brutplatzsuche und die Aufzucht der Jungen sind ein lebenslanger Kreislauf. Daher siedeln sie sich auch nur dort an, wo die Bedingungen für die Aufzucht des Nachwuchses erfüllt sind. Wir können im Garten eine Menge Dinge unternehmen, damit der Nachwuchs auch groß werden kann.

Nistkästen für Vögel werden in der Regel sogleich dankbar bezogen. Die Vogelarten haben teilweise recht unterschiedliche Ansprüche an ihre Wohnstätte. Es empfiehlt sich daher, sich im Vorfeld über die korrekte Bauweise und optimale Platzierung der Nistkästen zu informieren. Auch Fledermäusen können ähnliche Nistgelegenheiten angeboten werden.

Insektenhotels sind nicht nur für Insekten interessant, sondern bieten auch eine hervorragende Gelegenheit, die sonst eher unauffällig agierenden Tiere zu beobachten. Das Bauen eines solchen Unterschlupfes macht gerade Kindern sehr viel Spaß. Verwendet werden können verschiedene Pflanzenbestandteile wie hohle Stängel, kleine Äste oder Baumrinde.

Höhlen in Baumstämmen und Hohlräume unter Dachtraufen sind begehrte Brutplätze für weniger häufige Gartenbewohner. Zum Beispiel zieht der stets eilige Kleiber seine Jungen oft in verlassenen Spechthöhlen auf und auch Siebenschläfer betätigen sich gerne als Nachmieter. Höhlungen im Uferbereich können sogar den farbenprächtigen Eisvogel anlocken.

Wilde Ecken, gerne auch mit ungeliebten Pflanzen wie Brennnesseln oder Giersch, sind wichtige Nahrungsquelle und Überwinterungsort für verschiedene Schmetterlingsraupen.

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